8. Im Osten lässt es sich wohnen

Laer

Das friedliche und gute Zusammenleben der Generationen und Kulturen hat im Bochumer Osten eine lange Tradition. Diese wollen wir erhalten. Dabei hängt die Lebensqualität wesentlich davon ab, ob Menschen hier bezahlbaren, angemessenen Wohnraum finden. Erforderlich ist, dass das Angebot an Wohnungen den unterschiedlichen Lebenssituationen gerecht wird. Familien mit Kindern, Alleinlebende, Studierende, Senioren, Menschen mit Beeinträchtigungen: Sie alle benötigen bedarfsgerechte Wohnungen, die bezahlbar sind, in einem freundlichen Umfeld mit angemessener Wohn- und Lebensqualität liegen. Sie müssen mit öffentlichen Verkehrsmitteln und über Fahrradwege gut erreichbar sein. Dazu gehört auch die räumliche Nähe von Nahversorgern und medizinischen Angeboten.

 

Das wollen wir erreichen

  • Wir brauchen genug passende und bedarfsgerechte Wohnungen für alle Menschen, die im Bochumer Osten wohnen möchten.

 

  • In einigen Neubaugebieten wie z.B. in der Everstalstraße, auf dem Gelände des Schulzentrums Ost sowie im Ostpark in Laer werden viele Wohnungen mit einer guten Lebens- und Wohnqualität entstehen. Dabei sollen auch Räume für soziale Treffpunkte der Bewohnerinnen und Bewohner entstehen.

 

  • Der Anteil sozial geförderter Neubauwohnungen muss sich grundsätzlich an den Sozialdaten in den Stadtteilen orientieren. Bei Neubau ist auf eine Mischung aus frei und öffentlich geförderten Wohnungen zu achten.

 

  • Im Osten sollen kommunale Grundstücke vorrangig in Erbpacht vergeben werden.

 

  • Modernisierungsnotwendiger Wohnungsbestand soll durch öffentliche Förderung aufgewertet werden. Wir werden uns für ein Programm „500 neue Badezimmer für den Bochumer Osten“ stark machen.

 

  • Wohnraum darf kein Spekulationsobjekt sein. Lange leerstehende Wohnungen stellen daher ein Problem dar und sind uns – politisch gesehen – ein Dorn im Auge. Wir wollen auf die Vermieter verstärkt einwirken, leerstehende Wohnungen direkt weiter zu vermieten.

 

  • Wir werden Projekte des Mehrgenerationenwohnens unterstützen und im Rahmen unserer politischen Möglichkeiten fördern.

 

  • Gemeinsam mit den Geschäftsleuten und der Bürgerschaft wollen wir ein Konzept entwickeln, um die Aufenthaltsqualität im Bereich Werner Hellweg zu verbessern und die Nahversorgung sicherzustellen.

 

  • Der Osten soll auch für Menschen im hohen Lebensalter und bei Krankheit lebenswerte Wohnmöglichkeiten bieten. Wir werden darauf achten, dass diesen Menschen in zentraler Lage bedarfsgerechte Wohnungen angeboten werden können.

 

  • Die Seniorenbüros sollen weiterhin als Ansprechpartner da sein und Unterstützung in allen Lebenslagen vermitteln.

 

  • Wir setzen uns dafür ein, dass die Fehlbelegerabgabe wieder eingeführt wird.

9. Sicher im Osten