Gewerbegebiet Robert Müser: Welches großes Unternehmen dort neu baut

Gewerbegbiet Robert Müser: Brachfläche soll bald der Vergangenheit angehören

Gute Nachrichten für Bochum-Werne. Im Sommer 2020 wird sich die BROCK Kehrtechnik GmbH im Gewerbegebiet Robert Müser an der Straße Arnoldschacht ansiedeln. Dort werden auf insgesamt 18.600 m² drei neue Gebäude gebaut.

Wahrzeichen von Werne: Förderturm am Schacht Arnold

Gewerbegebiet Robert Müser: Endlich bewegt sich etwas

Der letzte Schacht der ehemaligen Zeche Robert Müser wurde bereits im Jahr 1968 geschlossen. Doch die Flächen des Geländes am Werner Hellweg liegen seitdem weitestgehend brach. Nachdem im letzten Jahr die Flaschenpost AG die Räumlichkeiten der ehemaligen Spedition Duvenbeck bezogen haben, liegen aktuell noch 46.000 m² Flächen brach. Keine schöne Situation für Werne. Seit mehreren Jahrzehnten versucht die Harpen AG dort Unternehmen anzusiedeln. Der große Unterschied zu anderen Gewerbegebieten besteht darin, dass die Flächen nicht der Stadt gehören. Der Boden war durch den Jahrzehnte währenden Bergbau belastet – eine Ansiedlung für Unternehmen viele Jahre offenbar wenig attraktiv.

BROCK Kehrtechnik GmbH kommt – und damit Arbeitsplätzen für Bochum-

Ungenutztes Brachland: Flächen der früheren Zeche Robert Müser

Werne

Jetzt wurde endlich wieder eine größere Ansiedlung bekanntgegeben. Die BROCK GmbH wird eine 15.300 m² große Halle für Produktion, Lager und Logistik bauen. Daneben werden zusätzlich ein 1000 m² großes Gebäude mit Büro- und Sozialräumen sowie ein 2.300 m² großes Gebäude für Verwaltungs- und Seminarräume entstehen. BROCK entwickelt und produziert hochwertige Kehrfahrzeuge insbesondere für die Straßenreinigung.

Für uns ist klar: Brachflächen bebauen – Grünflächen erhalten!

Wir als SPD in Bochum-Ost freuen uns darüber, dass endlich Bewegung in die Ansiedlung von Firmen im Gewerbegebiet Robert Müser kommt – denn neue Firmen bedeuten neue Arbeitsplätze. Gleichzeitig wollen wir auch keine Grünflächen bebauen. In unser schönen Ruhrgebietsstadt gibt es ohnehin nur wenige Rückzugsflächen für Mensch, Tiere und Natur. Deshalb ist für uns völlig klar: Wir müssen bestehende Brachflächen so aufbereiten, dass Unternehmen sich hier gerne ansiedeln. So entstehen Arbeitsplätze, die Natur bleibt geschont und auf hässlichen Brachflächen entsteht neues Leben. Das muss unser Weg in Bochum sein.


WAZ-Artikel zum Thema: Firmenansiedlung in Bochum funktioniert offenbar (externer Link)

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